"Unglaublich, Sturm war alles andere als unschlagbar, aber für uns hat's gereicht! Irgendwann ist meine Bereitschaft zu Ende - ich verlange ja keine Zauberkünste von den Burschen, will nur, dass sie rennen! Das war eines WAC unwürdig!", brüllte "Don Didi" auf hundertachtzig und in Disco-Stadl-Lautstärke in die Runde.
Daneben sitzend behielt sein Gegenüber Darko Milanic, selbst leicht überrascht, gekonnt die Ruhe. "Klar bin ich zufrieden - unsere linke Seite hat ja wirklich einen guten Tag erwischt. Auch, wenn's bis zum Schluss spannend gewesen ist, haben wir verdient gewonnen."
Dass Sturm (nur eine Niederlage in acht Runden) kontinuierlich an seiner "Cup-Form" bastelt, freut auch den Coach: "Weil man gesehen hat, dass WAC große Probleme gehabt hat, wenn wir unser Spiel aufgezogen haben. Jetzt gilt's nur, diese Konzentration auch weiter aufrechtzuerhalten."
Das forderte mit Flo Kainz auch der "Man of the Match": "Spielerisch ist einiges gelungen - obwohl ich noch öfter den Abschluss hätte suchen können. Aber bevor wir jetzt vom Cup reden, müssen wir in der Liga gegen Neustadt nachdrücken!" Zufrieden war auch Manny Weber, der ja im Sommer zum WAC zurück übersiedelt. "Passt, wir haben den Schwung der letzten Zeit mitgenommen."
Ach ja, und auch für Weber hatte WAC-Lautsprecher Kühbauer am Sonntag einen Kommentar übrig: "In diesem Match ist mir der so wurscht wie das berühmte Radl in China!"
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