"Wir haben heute ein Spiel verloren, das wir niemals verlieren hätten dürfen. Vor der Pause war die Partie ausgeglichen, doch in der zweiten Hälfte war Rapid kaum vor unserem Tor", analysierte Schmidt. Seit der vorzeitigen Erringung des Meistertitels scheint die Luft bei Soriano und Co. ein wenig draußen zu sein. Schmidts Abgang dürfte zur Besserung der Situation nicht eben beigetragen haben.
Kampl: "Schmidts Abgang ist hart"
"Für uns, den Verein und die Stadt ist der Abgang von Roger Schmidt natürlich hart", seufzte Edeltechniker Kevin Kampl nach dem 1:2 im Hanappi-Stadion. Nachsatz: "Trotzdem freuen wir uns für ihn. Es ist eine tolle Chance für ihn."
Ganz ähnlich wie sein Noch-Chef analysierte Kampl die Pleite im Hanappi-Stadion: "Wir sind nicht gut durchgekommen, der letzte Pass war nicht gut genug. Ich glaube, Rapid hat in der zweiten Halbzeit einmal aufs Tor geschossen - und das war das 2:1. Das ist natürlich bitter."
"Ein toller Trainer"
Verbittert war auch Sturmtank Sadio Mane - nicht zuletzt wegen des Abgangs von Trainer Schmidt. "Er war ein großartiger Trainer für uns. Ich wünsche ihm alles Gute der Welt."
Das Kapitel Salzburg ist für Schmidt freilich noch nicht gänzlich beendet. "Wir haben jetzt noch vier Spiele, da wollen wir auf 83 Punkte kommen in der Meisterschaft und den Cup gewinnen", richtete der Deutsche seinen Blick nach der Niederlage gegen Rapid schon wieder nach vorne: "Dann würden wir eine außergewöhnliche Saison würdig abschließen."
"Das Leben geht weiter"
Mit brasilianischer Leichtigkeit nahm Alan, der in Wien zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen hatte, den Abgang Schmidts: "Sein Abgang ist für uns schwierig. Aber so ist Fußball. Das Leben geht weiter. Ich denke nicht an einen Wechsel, mein Kopf ist nur bei Salzburg."
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