Am Freitagnachmittag findet in Graz erstmals ein feministischer Perchtenlauf statt. Die Initiative Omas gegen Rechts organisiert die Aktion. Nun rufen Vertreter der Krampus-Szene aber zu einer Protestaktion auf.
Am Freitag um 16 Uhr findet in Graz der erste feministische Perchtenlauf statt, die Omas gegen Rechts rührten für ihre Aktion vorab kräftig die Werbetrommel, wir berichteten. Man will „Rassismus, Frauenfeindlichkeit und rechte Hetze austreiben“.
In den sozialen Netzen verbreitete sich die Schlagzeile wie ein Lauffeuer. Uwe Stückelschwaiger vom Brauchtumsverein Ringkogel Pass Hartberg geht nun sogar so weit, eine Protestaktion auszurufen. „Es ist einfach nur lächerlich, dass wir in Österreich über so etwas diskutieren müssen“, sagt er.
Generell passiert ja schon viel Blödsinn im Brauchtum, und wie man es macht, wird es nicht passen. Auch wir sind nicht fehlerfrei.

Uwe „Stücki“ Stückelschwaiger
Bild: zVg
„Jeder darf mitmachen“
Dass man gewalttätig gegenüber Frauen sei, will er sich nicht unterstellen lassen. „Egal ob Mann oder Frau, ob hetero, schwul oder lesbisch – jeder kann den Brauch heute ausüben.“ Die Omas gegen Rechts sollten nicht „Brauchtum für ihre Ideologie ausnutzen“, sagt Stückelschwaiger.
Am Freitag um 16 Uhr will man sich vor Ort mit Plakaten aufstellen, aber „nicht provozieren“.
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