Am Göller, Bezirk Lillienfeld (Niederösterreich), hatten Montagmittag zwei Skitourengeher großes Glück. Denn die beiden Männer konnten sich selbst durch ausreichend Geschick und Ausrüstung aus einer selbst losgelösten Lawine retten.
Zwei Männer aus dem Bezirk Lilienfeld unternahmen am Montag um die Mittagszeit in der westlichen Eisgrube am Göller eine Skitour. Plötzlich löste sich im Zuge der Abfahrt ein Schneebrett. „Das Schneebrett hat sich beim Einfahren des vorausfahrenden Skitourengehers gelöst, der durch großes Glück und taktisches Handeln rasch und eingangs des Lawinenkegels ausfahren und somit Schlimmeres verhindern konnte“, beschreibt Karl Weber, Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich-Wien die zum Glück glimpflich ausgegangene Situation.
Bergrettung warnt vor gefährlicher Schneesituation in Niederösterreich
„Viele erliegen aufgrund der sozialen Medien dem Trugschluss, dass sie sich selbst aus den Schneemassen befreien könnten. Vergleichbare Schneebretter wie in diesem Fall erreichten ein Gewicht von 150 Tonnen und deutlich mehr, abhängig von der Schneeart“, erklärt Weber. Und er warnt: „Gerade in Niederösterreich, wo aufgrund der geringeren Höhen rascher Baumgrenzen sowie Mulden und Senken erreicht werden, enden Lawinenabgänge schnell tödlich“.
Die Bergrettung betont auch wieder, wie überlebenswichtig die nötige Sicherheitsausrüstung bei Skitouren sei. Dazu gehören auf jeden Fall ein Lawinensuchgerät, Sonde und Schaufel.
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