Kapfenberg ist heiß

Kampfansage! „Solche Charaktere schon lange nicht“

Steiermark
10.01.2026 12:30

Sechs Jahre nach dem letzten Titelgewinn der Kapfenberger (Cupsieg 2020) verpassten die Bulls zuletzt im Cupfinale in Wien gegen Wels den Gewinn einer Trophäe nur denkbar knapp. „Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben“ lautet das Motto der Bullen, die davon überzeugt sind, an die Spitze des österreichischen Basketballs zurückgekehrt zu sein.

„Das haben wir mit dem Einzug ins Cupfinale mit dem Sieg gegen Meister Oberwart bewiesen“, ist sich General Manager Michael Schrittwieser sicher. „Wir wollten im Jahr 2026, in dem wir unser 50-jähriges Bestehen feiern, an der Spitze mitspielen, dieses mittelfristige Ziel haben wir erreicht.“ Für den nächsten „Angriff“ auf einen Titel, nämlich jenen in der Superliga, sieht Schrittwieser die Bulls gerüstet.

„Man hat im Sommer beim Scouting einen guten Job gemacht, vom Charakter her haben wir die beste Truppe seit Jahren. Diese Burschen kämpfen für den Klub und nicht für sich selbst. Unsere Coaches Klym (Anm. Artamonov) und Fernando (Anm. Merchante) haben in weiterer Folge eine starke Truppe geformt. Die Liga ist sehr eng zusammengerückt. Sieben Teams streiten sich um den Einzug in die Top-Sechs. Wenn bei uns aber alle fit bleiben, gehören wir zur Spitze dazu.“

Dribbelt nicht mehr für die Bulls: US-Legionär Andre Screen reiste bereits in die Heimat retour.
Dribbelt nicht mehr für die Bulls: US-Legionär Andre Screen reiste bereits in die Heimat retour.(Bild: GEPA)

Zurück in die USA
Die „Spitze“ bildeten jahrelang die Teams aus Kapfenberg und Gmunden. Heute (19) gibt’s in der Walfersamhalle die Neuauflage des „ewigen Krachers“. Nicht mehr auf Korbjagd für die Bulls geht vorerst US-Legionär Andre Screen. Nach einer Gehirnerschütterung, die der Center Mitte Dezember gegen Traiskirchen davongetragen hatte, klagte der „Big Man“ zuletzt weiter über Kopfschmerzen.

Kopfweh am Markt
Was natürlich auch den Bulls „Kopfweh“ bereitet. „Weil wir mit seiner Performance ursprünglich außerordentlich zufrieden waren, er eigentlich ein Transfer-Coup gewesen ist“, so Schrittwieser, der Screen mittlerweile in einen Flieger heim in die USA zur weiteren Abklärung setzte. Der Vertrag des 2,13-m-Riesen ist derweil „auf Pause gestellt“. Zusätzlich zum kurzfristig an Bord geholten Frankreich-Legionär Ryan Lobreau sind die Bulls jetzt also auf der Suche nach einem neuen Innenspieler. Das schwierigste Unterfangen am Basketball-Markt. „Bis Anfang Februar hätten wir Zeit, wir wollen es aber früher erledigen.“

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