Die steirischen Tourismusregionen ziehen nach den Weihnachtsferien zufrieden Bilanz: Die Nächtigungen blieben auf hohem Niveau der Vorjahre. Und der 29. Dezember war der mit Abstand stärkste Tag auf den Pisten der weiß-grünen Skiberge.
Aus und vorbei. Mit dem Ende der Weihnachtsferien beginnt nicht nur für die Schüler wieder der Ernst des Lebens. In den steirischen Tourismusregionen zieht man jedenfalls eine mehr als zufriedene Bilanz. Die Buchungslage blieb durch die Bank auf dem hohen Niveau der Vorjahre. „Der Schwung eines bereits sehr starken Dezembers setzte sich in den Ferien auf hohem Niveau fort“, kommt’s etwa von Mathias Schattleitner, Geschäftsführer der Tourismusregion Schladming-Dachstein.
In der mit Abstand stärksten steirischen Region (im vergangenen Winter knapp zwei Millionen Nächtigungen) betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer heuer zwischen fünf und sechs Tage. „Die meisten Gäste kommen bei uns weiter aus Österreich und Deutschland, aber auch immer öfter aus Tschechien und Polen“, verrät Schattleitner.
Die große Nachfrage schlug sich natürlich auch auf den Pisten nieder. „Unsere Spitzentage waren sicher zwischen 27. Dezember und 5. Jänner – auffällig war vor allem die hohe Begeisterung und Zufriedenheit der Gäste mit unserem Pistenangebot, und das gilt für die gesamte Vier-Berge-Skischaukel“, zieht auch Planai-Geschäftsführer Georg Bliem zufrieden Bilanz.
Mehr als 18.000 Skifahrer an einem Tag
Der stärkste Tag war im heurigen Winter bisher der 29. Dezember, als allein auf Planai und Hochwurzen exakt 18.566 Gäste begrüßt werden konnten. „Auf allen vier Bergen waren es sicher an die 33.000 begeisterte Skifahrer“, freut sich Bliem.
Über eine gute Auslastung durfte man sich auch in den Skigebieten der Region Hochsteiermark freuen. „Verstärkt auch durch den Ski-Weltcup am Semmering. Wichtig war diesbezüglich aber auch, dass der Lichterpark auf der Mariazeller Bürgeralpe bis 8. Februar verlängert wurde, weil er so gut angenommen worden ist“, sagt Geschäftsführerin Ute Gurdet.
Gäste achten stärker auf die Preise
Allerdings meldeten auch ihr viele Betriebe zurück, dass vor Ort etwas verhaltener das Geldbörsl gezückt wurde. „Die Gäste achten immer stärker auf die Preise, gönnen sich aber ganz gezielt Erlebnisse, insbesondere natürlich sportliche Aktivitäten.“
Aufgrund der großartigen Pistenverhältnisse erwarten wir auch in den nächsten Wochen kurzfristige Buchungen von Familien – speziell Skikurse sind bei uns sehr

Isabella Painhapp (Tourismusregion Murtal)
Bild: Murtal-Tourismus
Auch die kurzfristigen Buchungen sind ein Trend, der sich im heurigen Winter bisher fortsetzt. „Bei uns hängt da auch viel von Schnee- und Wetterlage ab“, sagt Isabella Painhapp, Geschäftsführerin der Tourismusregion Murtal. „Aufgrund der großartigen Pistenverhältnisse erwarten wir auch in den nächsten Wochen kurzfristige Buchungen von Familien – denn speziell die Skikurse erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit und sind sehr gut gebucht.“
Der Süden punktet mit Wellness und Kulinarik
Auch abseits der Skiregionen zieht es im Winter viele Gäste in die Steiermark. „Bei uns waren’s überwiegend Kurzurlaube mit zwei bis drei Übernachtungen – eben die typische Auszeit vom Weihnachtsstress“, lächelt Nicole Reiterer, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Südsteiermark. Zwar zeigt sich aktuell auch die Region an der Weinstraße von ihrer winterlichen Seite, allerdings stehen hier weniger die sportlichen Aktivitäten im Mittelpunkt, sondern Genusswandern, Wellness „und natürlich unsere Kulinarik“, wie Reiterer erklärt.
Ebenfalls positiv: Quer durch alle Regionen sind auch die Aussichten für die gar nicht mehr so fernen Semesterferien mehr als optimistisch.
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