Salzburg-Stürmer Thomas Raffl hat am Montag als zweiter Spieler der Geschichte der österreichischen Eishockey-Liga die Marke von 1.000 bestrittenen Spielen erreicht.
Der 39-jährige Kärntner feierte das Jubiläum mit einem 2:1-Sieg des Meisters nach Penaltyschießen in Bozen. Der KAC baute seine Tabellenführung mit einem 3:2 gegen Pustertal aus, weil Verfolger Graz bei Fehervar 2:5 unterlag. Die Vienna Capitals besiegten den VSV 5:2, die Pioneers Vorarlberg den HC Innsbruck 6:4.
Das Jubiläumsmatch von Raffl in Südtirol war eine knappe Angelegenheit. Die Entscheidung und damit den elften Sieg der Salzburger in Serie besorgte Troy Bourke mit dem entscheidenden Versuch im Penaltyschießen. Raffl war in seiner 1.000. Partie (345 Tore und 388 Assists) kein Scorerpunkt vergönnt. 766 seiner bisherigen Spiele absolvierte der Villacher für die Bullen, mit denen er seit seinem Wechsel aus Schweden seit 2010 sieben Meistertitel gewann. Seinen ersten Ligatitel feierte Raffl 2006 mit seinem Heimatverein VSV, für den er 234 Spiele bestritt.
Offiziell geehrt für seinen Meilenstein wird der Salzburg-Kapitän erst am Freitag beim Heimspiel des Titelverteidigers gegen Ljubljana. Als einziger Spieler vor ihm hatte sein ehemaliger KAC-Rivale und Salzburg-Mitspieler Thomas Koch die 1.000er-Marke geknackt. Der Klagenfurter brachte es bis zu seinem Karriereende 2023 sogar auf 1.163 Ligaeinsätze.
KAC führt nun vier Punkte vor Graz
Spitzenreiter KAC stellte gegen Pustertal einmal mehr seine Heimstärke unter Beweis, hatte gegen den Tabellensechsten beim 3:2 aber einige Mühe. Nach dem knappen Heimerfolg und der klaren Graz-Niederlage in Ungarn führen die Klagenfurter die Tabelle nach der 37. Runde vier Punkte vor den 99ers und acht vor Salzburg an. Für Graz setzte es mit dem 2:5 nach zuletzt fünf Siegen in Serie wieder eine Niederlage, in Szekesfehervar haben die Steirer seit Oktober 2022 nicht mehr gewonnen.
Die Vienna Capitals fuhren im Kampf um einen Platz im Pre-Play-off gegen den VSV dank eines starken Schlussdrittels einen wichtigen 5:2-Heimerfolg ein. Die Pioneers Vorarlberg gewannen das Nachzüglerduell gegen Schlusslicht Innsbruck vor eigenem Publikum 6:4.
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