Übles Malheur
Priester übergab sich auf Taiwans Präsident
Unappetitlicher Zwischenfall bei den Neujahrsfeierlichkeiten in Taiwan: Während Präsident Lai Ching-te am Donnerstag bei einem Tempel in Tainan einer Rednerin zuhörte, wurde dem Vorsteher des Gebetshauses plötzlich schlecht. Er schaffte es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette und übergab sich vor laufenden Kameras. Auch Lai blieb nicht verschont.
Die versammelten hochrangigen politischen und religiösen Vertreter lauschten gerade einer Abgeordneten der Präsidentenpartei DPP, als der Priester Lin Pei-huo immer blasser wurde. Plötzlich hielt er seine Hand vor den Mund, doch der Mageninhalt konnte nicht zur Gänze abgefangen werden. Obwohl sich Lin rasch nach hinten begab, spuckte er mehrere anwesende Personen an – darunter auch Präsident Lai, der zunächst zurückwich, anschließend aber zum älteren Herren eilte, um nach ihm zu sehen (siehe Video unten).
Tempelvorsteher entschuldigt sich nach Zwischenfall
Der frühere Arzt leistete Medienberichten zufolge Erste Hilfe. Als sich die Aufregung wieder gelegt hatte und es dem Priester wieder einigermaßen gut ging, trat der Präsident vor und erklärte allen Gästen, dass sich Lin wohl mit dem Norovirus angesteckt habe. Denn mehrere Familienmitglieder seien ebenfalls krank.
Diesen Verdacht bestätigte der Tempelvorsteher nach dem Vorfall und entschuldigte sich öffentlich bei allen Beteiligten: „Es tut mir wirklich. Ich konnte einfach nicht mehr.“
Das auch als chinesisches Neujahr bekannte Fest wird nicht nur in der Volksrepublik gefeiert, sondern auch in der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong, im Inselstaat Taiwan und in anderen Ländern in Asien.









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