Wirbel bei der Tournee

„Traurig!“ ÖSV-Adler kontert nach üblen Vorwürfen

Ski Nordisch
01.01.2026 07:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach den schweren Betrugsvorwürfen gegen Manuel Fettner bei der Vierschanzentournee monierte der ÖSV-Adler nun die Berichterstattung und rechnete mit der norwegischen Presse ab.

„Es ist einfach ein bisschen traurig, wenn die Medien, sobald sie irgendetwas bekommen, nicht prüfen, ob da etwas dran ist oder nicht und es gleich publizieren. Vom Medium her schwach. Aber mich belastet es nicht, weil ich weiß, dass es bei mir passt. Deshalb ist es mir wurscht, aber ich finde es schade“, sagte der 40-jährige Tiroler, der nach dem Saisonende seine Karriere beenden wird.

Manuel Fettner
Manuel Fettner(Bild: GEPA)

Bindung im Fokus
Kurz vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen stempelte die FIS norwegische Betrugsvorwürfe gegen die österreichischen Skispringer als falsch ab. Norwegische Medien hatten zuvor an der Legalität der Bindung von Fettner gezweifelt, der Weltverband klärte in einem Statement auf. „Die Bindung ist seit etwa zehn Jahren in Nutzung und wurde genehmigt“, hieß es. ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl bezeichnete die Causa als „großes Tohuwabohu“.

 FIS: „Ein ganz alter Kuchen“
„Viel Lärm um nichts“, sagte ein FIS-Sprecher am Silvestertag. „Ein ganz alter Kuchen.“ In Oberstdorf sei ein Foto von Fettners Bindung gemacht und an internationale Medien weitergespielt worden, weshalb die Vorwürfe aufkamen. Die norwegische Tageszeitung „Dagbladet“ spekulierte etwa über eine „selbstgemachte“, „verdächtige“ und möglicherweise „illegale“ Bindung.

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