Beim Ungarn-Doppel

VSV-Kapitän spult fast 60 Minuten im Alleingang ab

Kärnten
17.02.2026 13:57

Drei Punkte brachte der VSV vom Ungarn-Trip nach Budapest und Fehervar mit nach Hause. Damit sollten die Pre-Play-offs fast schon fix sein, aber Kapitän Lindner und Co. streben nach mehr: „Wir wollen das Heimrecht holen!“ Der 30-Jährige spulte wegen der Personalnot in der Abwehr bei den beiden Partien eine unglaubliche Eiszeit ab.

Mit Alex Wall, Mark Katic und Philipp Lindner hatte der VSV beim Ungarn-Doppel nur drei arrivierte Verteidiger mit. Das machte sich auch in den Eiszeiten bemerkbar. So spulte Kapitän Lindner 28:13 und 29:17 Minuten ab – und kam insgesamt auf unfassbare 57:30 Minuten in nicht einmal 24 Stunden. Wall war knapp dahinter mit insgesamt 56:25 Spielminuten. Im Eishockey haben die Cracks sonst Eiszeiten zwischen zehn und 20 Minuten pro Match.  „Eine ganze Partie für mich haben wir knapp verpasst“, grinst der 30-jährige Lindner, der am freien Montag ausgespannt hat. „Spaziergänge oder Yoga nutze ich für die Regeneration.“ 

Philipp Lindner stand an einem Wochenende fast 60 Minuten auf dem Eis.
Philipp Lindner stand an einem Wochenende fast 60 Minuten auf dem Eis.(Bild: GEPA)

Um 5 Uhr ist Tagwache
Am Montag stand zusätzlich auch viel Wasser trinken und die Beine hochlagern auf dem Programm. Dazu stand natürlich der vier Monate alte Sohn Lorenz im Mittelpunkt. „Wobei wir mit dem Schlafen echt Glück haben, erst ist nur einmal pro Nacht munter – dafür ist um 5 Uhr Tagwache“, lacht der gebürtige Tiroler.

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Bei Spaziergängen oder Yoga kann ich am besten regenerieren. Nach der vielen Eiszeit, gilt es jetzt, auch einmal auszuspannen.

VSV-Kapitän Philipp LINDNER

„Taktisch clever!“
Nach dem 4:2-Sieg bei Ferencváros und der 4:5-Niederlage bei Fehervar kamen die Adler mit drei Punkten wieder heim. „Dominiert haben wir keine Partie, das ist klar. Aber in Budapest waren wir taktisch clever und Cannata hat im Tor echt spitze gehalten. Bei Fehervar haben wir leider ein paar Fehler zu viel gemacht im Aufbau oder bei der Zuordnung“, betont Lindner.

Das Restprogramm des VSV

Freitag: Salzburg – VSV

Sonntag: VSV – Vorarlberg

27. Februar: Graz – VSV

1. März: VSV – Pustertal

„Zehnter nicht der Anspruch“
Wobei mit acht Punkten Vorsprung auf Ferencváros die Pre-Play-offs nahezu fix sein sollten. „Aber es ist sicher nicht unser Anspruch, dass wir Zehnter werden. Das Heimrecht für die Pre-Play-offs ist unser Ziel.“

Für VSV-Goalie Joe Cannata gab‘s vor allem in Budapest sehr viel Lob.
Für VSV-Goalie Joe Cannata gab‘s vor allem in Budapest sehr viel Lob.(Bild: GEPA)

Freitag nach Salzburg
Dafür wäre in der Endabrechnung Platz sieben oder acht nötig. Aktuell ist Wien mit 61 Punkten Siebenter, VSV mit 58 Zählern (absolvierte eine Partie mehr) Achter, Fehervar (57) Neunter und Linz (55) Zehnter. In den restlichen vier Spielen zählt jeder Punkt – am Freitag geht’s zu Spitzenklub Salzburg. 

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