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Nach WM-Aufreger

Mensur schüttelt den Kopf: „Nix Unfaires gemacht“

Sport-Mix
22.12.2025 14:05

Mensur Suljovic wehrt sich nach den Betrugsvorwürfen gegen ihn bei der Darts-WM. „Ich habe nichts Unfaires gemacht“, sagt er zur „Krone“. Der Wiener freut sich indes auf Weihnachten daheim und das Duell mit Luke Littler.

„Driving home for Christmas“. Gilt für Mensur Suljovic, der London am Montag den Rücken kehrte und nach Wien flog. Im Gepäck: der Einzug in die dritte Runde bei der Darts-WM. „Ich habe mein Ziel erreicht“, schmunzelt der Wiener im Telefonat mit der „Krone“: „Alles, was jetzt folgt, ist Zugabe.“ Sein Sieg gegen „Rockstar“ Joe Cullen, die Nummer 32 der Welt, war aber ein viel diskutierter. Weil „The Gentle“ wiederholt emotional jubelte und in gewohnt gemächlicher Manier seine Pfeile warf. Und seinen Gegner so völlig entnervte. Der sprach anschließend von Betrug. Was Suljovic, trotz Verwarnung von Caler Kirk Bevins, nicht versteht: „Die ganze Aufregung ist eine Katastrophe, ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, habe nichts Unfaires gemacht.“

Der 53-Jährige weiter: „Wenn mein Englisch besser wäre, hätte ich ihn gefragt, was los war.“ In Richtung Cullen ergänzt er: „Vielleicht werde ich das nächste mal schneller spielen – dann kommt er schneller von der Bühne runter.“

Litter: „Das ist kein Betrug“
Unterstützung erhält Suljovic ausgerechnet von seinem nächsten Gegner – dem Weltranglisten-Ersten Luke Littler: „Das ist kein Betrug, ich habe nichts Falsches gesehen. Mensur spielt langsam, aber so spielt er halt – dann muss ich mich darauf einstellen.“ Er und Suljovic hatten schon im Vorfeld das Turniers Kontakt, wie „Luke“ lachend verriet: „Er hat mir geschrieben: „Wir sehen uns in Runde drei.“

Unmittelbar vor WM-Beginn stattete Mensur Suljovic der „Krone“ noch einen Besuch ab.
Unmittelbar vor WM-Beginn stattete Mensur Suljovic der „Krone“ noch einen Besuch ab.(Bild: Imre Antal)

Was nun tatsächlich der Fall ist. Das Spiel steigt am Samstag, die nächsten Tage wird Suljovic in der Heimat eine Stunde pro Tag trainieren, aber hauptsächlich die Zeit mit der Familie genießen, am 26. zurück nach London fliegen. Wo der Weltranglisten-53. sein viertes WM-Achtelfinale, sein erstes seit sieben Jahren jagt. Dafür braucht es aber einen Sahnetag, Titelverteidiger Littler gab heuer bei der WM im „Ally Pally“ noch keinen Satz ab.

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