Nach der WM-Sensation des Kenianers David Munyua steht das Publikum im Londoner Alexandra Palace im Fokus. Der Belgier Mike De Decker übt nach seiner völlig überraschenden Erstrundenniederlage harte Kritik an den Fans.
Es war ein Spiel zum Vergessen für De Decker! Jeder Fehlwurf des Weltranglisten-18. wurde vom Publikum bejubelt, während Munyua lautstark gefeiert wurde. „Glückwunsch an David. Aber das Publikum ... Buhrufe und Pfiffe sollten nicht normal sein oder unterstützt werden“, schreibt De Decker nach der Partie verärgert in seiner Instagram-Story.
Und der 30-Jährige legt nach: „Zuerst beschweren sie sich, wenn es britischen Spielern in Europa passiert, aber dann machen sie genau dasselbe, wenn das Turnier in Großbritannien stattfindet!“
Eindrucksvolles Comeback
Im Alexandra Palace entwickelte sich Munyua am Donnerstag zum großen Publikumsliebling. Der Debütant kämpfte sich nach Rückstand eindrucksvoll zurück, gewann am Ende mit 3:2 und trotzte auch der Ally-Pally-Wespe, die sich während der Partie auf sein Gesicht gesetzt hatte.
„Das ist ein ganz großer Moment“
„Das ist unglaublich. Ich bin glücklich, was hier heute passiert ist. Das ist ein ganz großer Moment für Kenia und Afrika. Wir können es schaffen“, sagt Munyua nach einem historischen Spiel, bei dem er sich übrigens unter anderem auch zweimal verrechnet hat.
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