Marquez war nur wenige Wochen nach seinem Wadenbeinbruch aus der Poleposition in den Grand Prix gestartet, der 21-Jährige überquerte 0,259 Sekunden vor dem 35-jährigen Rossi die Ziellinie. In seinem 97. WM-Rennen war es bereits der 33. Sieg, für Honda war es der 250. GP-Erfolg.
In dem Nachtrennen ging der spanische Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo in Führung, stürzte jedoch schon nach wenigen Kurven ins Kiesbett. Die Führung erbte für acht Runden der Deutsche Stefan Bradl. Mit seinem ersten MotoGP-Sieg vor Augen stürzte der Moto2-Champion von 2011 aber ebenso wie auch noch Alvaro Bautista, Andrea Iannone und Bradley Smith. Ab Rennhälfte kam es zwischen Rossi und Marquez zu einigen spektakulären Überholmanövern, der Jungstar gab dem Routinier am Ende trotz seines am 20. Februar erlittenen Beinbruchs das Nachsehen.
Den Sieg in der Moto2 sicherte sich der spanische Titelfavorit Esteve Rabat vor dem Japaner Takaagi Nakagami und dem Finnen Mika Kallio (alle Kalex). Einen Premierensieg verbuchte der 19-jährige Australier Jack Miller in der Moto3-Klasse, der KTM-Pilot gewann vor den Spaniern Alex Marquez und Efren Vazquez (beide Honda).
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