Verliert man bei McLaren am Ende einer lange Zeit herausragenden Saison tatsächlich die Nerven? Stehen Lando Norris und Oscar Piastri, die die Konkurrenz heuer so oft so spielerisch leicht scheinend hinter sich lassen konnten, am kommenden Wochenende nach dem letzten Formel-1-Rennen des Jahres mit völlig leeren Händen da? Nutzt Red-Bull-Star Max Verstappen die zuletzt immer häufiger werdenden Patzer von McLaren zur Titelverteidigung? Fragen über Fragen – und ServusTV-Experte Christian Klien deutet an, dass der Druck vor allem auf Norris zu groß werden könnte. „Ich möchte nicht in Landos Haut stecken!“
Rückblick: 104 Punkte war Verstappen bereits nach der Sommerpause hinter Piastri gelegen, „im Fahrerlager war keiner mehr, der gesagt hat, dass da noch einmal eine Chance ist, das aufzuholen“, so Klien in der ServusTV-Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ am Montag.
Was seither geschah, bezeichnet der frühere Formel-1-Fahrer als „ein paar wirklich verrückte Sachen, die man sich nicht vorstellen konnte“. Vor allem den jüngsten Fehler in Katar – die völlig vermurkste Reifenwechsel-Strategie – kann Klien dabei einfach nicht verstehen.
„9 Teams und 18 Piloten wussten, dass sie in Runde 7 reinkommen müssen, das war die richtige Strategie“, nur McLaren wollte es besser gewusst haben. „Das kann es eigentlich nicht sein, dass McLaren so danebenliegt.“
„Max und Red Bull Racing machen momentan keine Fehler“
Und nun? „Max und Red Bull Racing wissen, wie man Weltmeisterschaften gewinnt und machen momentan keine Fehler“, so Klien, der insgesamt 49 Formel-1-Rennen bestreiten durfte – davon 46 für Red Bull Racing bzw. dessen Vorgängerteam Jaguar.
„Wenn Max gewinnt, muss Lando mindestens Dritter werden. Der fährt auf Nummer sicher und bei Nummer sicher passieren dann oftmals die Fehler. Ich möchte nicht in Landos Haut stecken.“
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