Nach sieben Spielen in Folge mit Verlängerung durften im Duell zwischen Graz und Linz die Eishockey-Cracks endlich nach 60 Minuten in die Kabine. Die 99ers schenkten ihrem Coach Dan Lacroix bei dessen Heim-Debüt einen Sieg. Den der Kanadier mit Humor nahm...
Die 99ers gegen die Black Wings. Das ist im Jahr 2025 mit Sicherheit DAS Duell in der ICE Hockey League. Unvergessen die sieben Spiele im Play-off des Vorjahres mit sechs Verlängerungen in Folge. Die bisher einzige Partie in dieser Saison ging in Linz ebenso in die Nachspielzeit. Die Niederlage in eben dieser kostete bei den Grazern ja bekanntlich Trainer Harry Lange seinen Platz hinter der Bande. Am Sonntagabend trafen sich die beiden Teams in der Steiermark. Und auch dieses Match war besonders: Denn ausgerechnet gegen die Linzer feierte Lange-Nachfolger Dan Lacroix sein Heim-Debüt
Keine Geschenke aus Linz
Dass die Gäste aber keine Willkommensgeschenke dabei hatten, machten sie schnell deutlich. Die 99ers schnürten sie zwar über weite Strecken ein, in Führungen gingen aber dank Lebler die Linzer. Doch Graz zeigte sich unbeeindruckt, drehte die Partie dank Chris Collins und Nico Brunner noch im ersten Drittel.
Roe traf für die Black Wings zum Ausgleich, aber Routinier Michi Schiechl ließ sich im Powerplay dann nicht zweimal bitten und brachte die 99ers im Mitteldrittel erneut in Führung. Die Goalie Max Lagace mehrmals bravourös verteidigen konnte. Somit sahen die 3030 Fans nach sieben Verlängerungen in diesem Duell endlich einmal einen Sieg nach 60 Minuten – 3:2 für die 99ers!
Coach zückte sein Handy
Doch wie sah es Lacroix? „Es hätte schlimmer kommen können“, las er lachend von seinem Smartphone auf Deutsch ab. „Mit dem ersten Schuss sind wir hinten gelegen. Wir haben uns aber nicht hängen gelassen, sondern weiter Gas gegeben. Mir hat sehr gefallen, wie wir das ganze Spiel aufgetreten sind. Und Max im Tor hat eine tolle Leistung gezeigt – er hat uns ein paar Mal im Spiel gehalten.“
Linz darf nun gerne wieder in den Play-offs kommen!
Siegtorschütze Michi Schiechl mit einer Einladung
Aufgrund der Tordifferenz wanderte die Tabellenführung trotzdem zu Pustertal. „Wir haben aber gespielt wie ein Tabellenführer!“, sah es der Trainer, dem die Stimmung im Bunker ebenso gefallen hat, nicht tragisch. Siegschütze Schiechl fügte zwinkernd an: „Wir haben gesehen, dass wir es können. Linz darf nun gerne wieder in den Play-offs kommen!“

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