Die Österreicher sind großzügig, was Geschenke für Heiligabend betrifft. Im Logistikzentrum Hagenbrunn (NÖ) kommen heuer mehr Geschenke als im vergangenen Jahr an.
Ob nun das Christkind, der Weihnachtsmann oder die fleißigen Eltern die Geschenke bringen: alle kaufen sie vermehrt im Online-Handel ein. Bequem werden die Geschenke bis vor die Haustüre gebracht. Für diesen Dezember rechnet die Österreichische Post mit rund 3,5 Millionen Paketen allein in Niederösterreich – ein Plus gegenüber dem Vorjahr.
Reinhard Machowetz leitet das Logistikzentrum in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) und blickt top organisiert den kommenden Wochen entgegen: „Die Zeiten sind vorbei, wo man um diese Jahreszeit nervös wurde. Wir machen alles, was möglich ist, aber gegen höhere Gewalt könnten wir ohnehin nichts machen.“
Von November bis Ende Jänner werden insgesamt 2200 Zusteller in Niederösterreich unterwegs sein.
Post-Sprecher Markus Leitgeb
5,7 Millionen Sendungen im Dezember
Machowetz ist schon seit 45 Jahren bei der Post tätig, seit 2019 gibt es das Zentrum in Hagenbrunn. Von dort aus zischen täglich gigantische Mengen an Bestellungen in alle Bundesländer. Rund 140.000 Pakete pro Tag bekommen die Niederösterreicher zugestellt unterm Jahr. Im Dezember brummt das Zentrum: dann sind es schon 175.000 NÖ-Packerl an einem Tag. Für kommenden Dezember sind insgesamt 5,7 Millionen Sendungen eingeplant, die bis nach Vorarlberg gehen“, heißt es.
Mitarbeiter schon im Sommer aufgestockt
„Alleine kann man diese Summen nicht bewältigen – ich brauche meine Mitarbeiter, ich brauche meine Arbeitskräfte und die Prozesse die optimiert werden“, sagt der Logistiker bestimmt. Hinter ihm türmen sich bereits die Packerl zu Bergen. Für diesen Winter wurden 200 zusätzliche Arbeitskräfte in Hagenbrunn angestellt. Die Personalsuche beginnt schon im Sommer.
Post-Appell: „Nicht bis 23. Dezember warten!“
Machowetz, der auf die vergangenen 45 Jahre zurückblickt, erkennt, dass „durch den Online-Handel die Zustellungslogistik eine viel größere Dynamik bekommen hat“. Hinzu kommt, dass durch das Packerl-Zentrum aus aller Welt Bestellungen durchfliegen. „Zaubern können wir leider nicht“, heißt es von der Post zu späten Weihnachtsbestellungen.
Es dauert auch, bis alles abgewickelt ist. Bis ins neue Jahr werden Sendungen wieder zurückgeschickt. „Wenn es mir keinen Spaß machen würde, wäre ich nicht schon 45 Jarhe hier“, ist der Leiter positiv eingestellt. Denn: der Online-Handel verändert ohnehin schon das ganze Post-Jahr massiv seit Jahren. „Weihnachten ist nur der krönende Abschluss!“.

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