Märchenhaft schön. Ein Spaziergang durch Kitzbühels Winterlandschaft, kurzer Zwischenstopp beim Rasmushof. „Schau dir das an“, zeigte Wolfgang Leitner, Pressechef des Hahnenkamm-Klassikers, auf die Streif, „genug Neuschnee – und bis zu 30 Schneekanonen im Einsatz. Alles läuft für uns nach Plan.“
Kein Zittern um die Rennen, bereits acht Wochen vor dem Kitz-Spektakel präsentiert sich die Piste in einem perfekten Zustand. Das Skimekka stellt sich Ende Jänner auf einen Rekordbesuch ein, der starke Start der ÖSV-Herren dient als beste Werbung. Fünf Rennen, vier Podestplätze, der Sieg von Stefan Brennsteiner im Riesentorlauf von Copper Mountain in den USA überstrahlt dabei alles.
Eine Karriere, gepflastert von Rückschlägen: vier Kreuzbandrisse, oft in der Rolle des Pechvogels, vor allem seine aufgegangene Bindung bei der Heim-WM in Saalbach löste viel Mitleid aus.
Wie viel Pech kann man haben? Alles auf einen Schlag vergessen, als 34-Jähriger holte Brennsteiner seinen lang ersehnten Premierensieg. Selbst die Konkurrenz jubelte mit ihm, der ganze Ski-Zirkus schien diesen emotionalen Moment aufzusaugen.
Eine doppelte Erlösung. Erstens, weil Brennsteiner sich seinen größten sportlichen Wunsch erfüllte – und zweites, weil für den ÖSV ein Thema bereits vom Tisch ist. Zur Erinnerung: In der letzten Saison mussten die Burschen bis zum letzten Super-G warten, ehe Lukas Feurstein nach 40 (!) sieglosen Herren-Rennen in Serie die katastrophale Durststrecke beenden konnte.

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