Aufbruchsstimmung herrscht an der HTL Karlstein im Waldviertel. In der österreichweiten Heimat der Präzisionstechnik werden starke Bande mit Firmen geknüpft. Neben vielen anderen Neuerungen will man damit wieder für Schüler attraktiver werden.
Die HTL Karlstein ist seit jeher die Uhrmacherschule Österreichs. Nicht nur aufgrund der strengen Ausbildung brachte sie Absolventen hervor, die international führend tätig sind. Was der höheren Schule im Waldviertel allerdings immer wieder Sorgen bereitet, sind die Schülerzahlen. Seit einiger Zeit wirtschaftet man dort nun wieder ordentlich auf und attraktiviert den Schulstandort.
Schulstandort wird aufgeputzt
Neben einer Million Euro, die in zukunftsträchtige Werkstätten und Labore fließen, sind zukunftsträchtige Schwerpunkte im Lehrplan integriert, wie etwa das Thema „innovative Energiesysteme“. Dieses gesellt sich zu den „Stammzweigen“ Mechatronik und Automatisierungstechnik dazu. Auch auf Künstliche Intelligenz (KI) wird dort ein besonderes Auge geworfen.
HTL mit 30 Unternehmen im Verbund
Mit rund 30 Unternehmen aus der Mechatronik- und Uhrmachebranche – darunter namhafte Leitbetriebe aus ganz Österreich – wurde nun ein Kuratorium gegründet. „Diese Neukonstituierung ist ein Meilenstein für die HTL Karlstein. Damit sind wir noch besser in der Lage, die neuesten Entwicklungen der Branche abzugleichen und einen klaren Wettbewerbsvorteil für unsere Schüler zu schaffen“, freut sich Schulleiter Gerold Kornell.
Mit der besseren Vernetzung sind für die Schüler nicht nur leichter Ferialpraktika zu ergattern oder ein Job nach dem Schulabschluss zu finden. Auch kann so viel besser und umfangreicher – meist in Form von Diplomarbeiten – an neuen Technologien entwickelt und geforscht werden.
Hochkarätiges Präsidium
„Eine Win-Win-Situation für alle“, meinen die Mitglieder des Kuratoriums. Als ihr Präsident wurde Helmut Rössl-Grobbauer vom globalen Automobilzulieferer Pollmann mit Hauptsitz in Karlstein gewählt. Neben dem Schulleiter bilden auch noch Markus Nagl vom Flugzeugteile-Hersteller Test-Fuchs, Martin Steinininger (Riegl Laser Measurement Systems) und Uhrmachermeister Johann Figl im Präsidium.
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