Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele muss der norwegische Skispringer Johann Andre Forfang einen tiefen privaten Verlust verkraften. Der 30-Jährige trauert um seinen Vater.
Forfang, der am Samstag beim Weltcup-Springen in Willingen Rang 20 belegte, teilte die traurige Nachricht am Sonntag via Instagram. „Letzte Nacht ist Papa nach einem tapferen Kampf gegen den Krebs, der etwas über ein Jahr dauerte, friedlich eingeschlafen“, schrieb der Norweger zu mehreren gemeinsamen Fotos und Videos mit seinem Vater Hugo.
„Sein letzter Wunsch war, ...“
Die Worte des Olympiasiegers gehen unter die Haut: „Die Lücke, die er hinterlässt, lässt sich nicht in Worte fassen. Papa war mein Held und mein moralischer Kompass. Sein letzter Wunsch war, dass ich Skispringen gehe und an den Olympischen Spielen teilnehme. Und das werde ich“, versprach Forfang. Abschließend schrieb er: „Danke für alles, mein lieber Papa. Ruhe in Frieden.“
Forfang hatte 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang Gold im Teambewerb sowie Silber von der Normalschanze gewonnen und zählt seit Jahren zu den Fixgrößen im norwegischen Skisprung-Team.
Hinter dem Skandinavier liegt ohnehin ein emotional herausforderndes Jahr. Bei der Heim-WM in Trondheim geriet er in einen Manipulationsskandal und wurde unter anderem mit einer dreimonatigen Sperre belegt.
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