Wohnen bis Gesundheit

Ein Wegweiser durch 600 Unterstützungs-Angebote

Tirol
01.09.2025 13:00

Von Finanzen über Gesundheit bis hin zum Thema Wohnen: Seit Juni bietet die Website www.sozialroutenplan.at/tirol einen genauen Überblick über verschiedenste Hilfsleistungen in Tirol. Die Informationen stehen auch in neun verschiedenen Fremdsprachen zur Verfügung.

Ob finanzielle Sorgen, familiäre Herausforderungen, Wohnungsnot oder eine psychische Ausnahmesituation: Wer auf der Suche nach Unterstützung ist, findet mit dem Sozialroutenplan Tirol nicht nur einen Überblick, sondern dank benutzerfreundlicher Such- und Filterfunktionen auch rasch das passende Angebot. Die Website, die im Juni dieses Jahres online ging, richtet sich an Hilfesuchende, Angehörige und Fachkräfte und bündelt aktuell bereits über 600 Angebote.

Diese decken ein breites Spektrum ab: von Finanzen, Gesundheit, Beziehung und Gewalt über Wohnen und Recht bis hin zu spezifischen Angeboten für Menschen mit Behinderungen oder für Kinder und Jugendliche. Die Informationen sind barrierefrei zugänglich und neben Deutsch in neun Fremdsprachen verfügbar: Englisch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Rumänisch, Russisch, Italienisch, Französisch und Ukrainisch.

„Soziale Sicherheit beginnt mit guter Information“
Damit die Plattform immer aktuell und qualitätsgesichert bleibt, wird sie vom Verein unicum:mensch betreut. Das Land Tirol unterstützt das Projekt 2025 mit 35.000 Euro. „Soziale Sicherheit beginnt mit guter Information. Der Sozialroutenplan macht die Vielfalt an Unterstützungsleistungen in Tirol sichtbar – strukturiert und niederschwellig zugänglich. Ich lade alle, die sich in herausfordernden Lebenslagen befinden, ein, den digitalen Wegweiser zu nutzen und Hilfe in Anspruch zu nehmen“, betont Sozial-Landesrätin Eva Pawlata von der Tiroler SPÖ.

Zitat Icon

Soziale Sicherheit beginnt mit guter Information. Der Sozialroutenplan macht die Vielfalt an Unterstützungsleistungen in Tirol sichtbar – strukturiert und niederschwellig zugänglich.

Landesrätin Eva Pawlata (SPÖ)

Einrichtungen können sich selbst im System eintragen
Eingetragen werden die Angebote von den jeweiligen Einrichtungen selbst, die dort auch eine Beschreibung und die Kontaktdaten hinterlegen. Vom Verein unicum:mensch werden sie überprüft und freigeschaltet. Der digitale Sozialroutenplan sieht auch die Möglichkeit vor, die Datenbankeinträge in eine Druckvorlage zu übertragen – so können bei Bedarf entsprechende Printprodukte erstellt werden.

Plan unter der Leitung der Uni entwickelt
Der Sozialroutenplan Tirol ist Teil des digitalen Sozialroutenplans für Westösterreich. Dieser wurde unter der Leitung der Universität Innsbruck von insgesamt 22 Einrichtungen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg entwickelt – darunter fünf wissenschaftliche Partner, drei IT-Unternehmen und 14 Sozialeinrichtungen. Gemeinsam mit potenziellen NutzerInnen wurde eine Plattform entwickelt, die möglichst einfach zugänglich und verständlich ist. Einrichtungen, die noch nicht im Sozialroutenplan erfasst sind, können sich unter der Adresse www.admin.sozialroutenplan.at kostenlos registrieren.

Auch die Gemeinden können Angebot melden
Auch Gemeinden können im Sozialroutenplan ihren Bürgerservice eintragen. Bereits registrierte Institutionen werden gebeten, Änderungen selbstständig einzutragen. Um sicherzustellen, dass die Daten immer aktuell bleiben, werden sie zudem proaktiv kontaktiert.

Nutzern, denen auffällt, dass ein Angebot fehlt oder die Feedback zur Website haben, können dies per E-Mail unter info@sozialroutenplan.at oder per Telefon unter 0677 629 338 80 anbringen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt