Die 45-Jährige war am 17. Mai bei Triest von dem 28-jährigen Inder überfallen worden, die Frau trug dabei lebensgefährliche Verletzungen am Hals davon. Die Schwerverletzte schleppte sich nach der Attacke noch einen steilen Weg hinauf und wurde dort von einigen Passanten entdeckt. Die Villacherin wurde unverzüglich ins Krankenhaus eingeliefert. In einer sechsstündigen Operation retteten die Ärzte der Frau schließlich das Leben.
Zwei Wochen nach der Tat wurde der 28-Jährige von der Polizei verhaftet. Das Opfer konnte ihn später als Angreifer identifizieren, der Beschuldigte bestritt bis zuletzt die Vorwürfe.
Verteidiger: "Urteil korrekt"
Laut Behörden bestanden jedoch relevante Schuldbeweise gegen den bisher unbescholtenen Mann. Angesichts der Tatsache, dass die Villacherin seinen Mandanten identifiziert habe, bezeichnete auch der Rechtsanwalt des Angeklagten das Urteil als "korrekt". Viele Aspekte seien jedoch ungeklärt. Es gebe weder eine Waffe, noch ein Motiv für die Tat, lediglich Indizien, die das Bild konfus machten, sagte der Rechtsbeistand.
Jetzt haben die Richter 90 Tage Zeit, um die Urteilsbegründung zu veröffentlichen. Danach will der Anwalt entscheiden, ob er Einspruch erheben wird.










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