"Wir haben ein Angebot auf den Tisch gelegt, das von der Gewerkschaft nicht akzeptiert worden ist", berichtete Chefverhandler Peter Buchmüller. Dies bestätigte auch sein Gegenüber, Manfred Wolf: "Am Ende des Tages bewerten wir das Gesamtpaket - und das hat nicht gereicht." Konkret sei es um die gestaffelten Erhöhungen im Jahr 2015 gegangen, die auf dem Verbraucherpreisindex aufbauen.
Arbeitgeber beklagen mangelnde Solidarität
Buchmüller zeigte sich enttäuscht über angeblich mangelnde Solidarität der Angestellten mit höheren Gehältern, immerhin gehe es auch darum, bald einen grundsätzlich neuen Kollektivvertrag für den Handel zu vereinbaren. "Man wird sehen, ob das Paket überhaupt wegkommt oder ob das Zukunftsprojekt für junge Mitarbeiter fallen gelassen wird", so der Branchenvertreter.
Gewerkschaft weiter optimistisch
Auf Gewerkschaftsseite gibt man sich ein wenig optimistischer. "Die Situation ist nicht komplett verfahren, aber es hat nicht gereicht", meinte Wolf. Bis zum nächsten Verhandlungstermin werde man erst einmal die Mitarbeiter in den Betrieben informieren und "Vorbereitungen für Maßnahmen" treffen - von einem Streik wollte er nicht sprechen. Wolf: "Da sind wir sehr kreativ."











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