Beschlossen wurde diese Regelung im Jahr 2012 als Ersatz für die zuvor geltende Wahlkampfkostenrückerstattung. Das Ganze heißt jetzt Parteienförderung und bringt allen im Parlament vertretenen Parteien viel mehr Geld als zuvor. Der gravierende Unterschied: Die Wahlkampfkostenrückerstattung war eine einmalige Zahlung, die nunmehrige Parteienförderung je nach Anzahl der Stimmen bei einer Wahl wird die volle Legislaturperiode, also über fünf lange Jahre ausbezahlt. Pro Jahr macht sie insgesamt knapp 30 Millionen Euro aus.
Was die Parteien heuer bekommen
Die neue, weitaus höhere Parteienförderung wird schon heuer ausbezahlt und richtet sich nach dem Wahlergebnis von 2008 und wer damals wie viele Stimmen bekommen hat. Die Zahlung für die drei damals stärksten Parteien im Detail:
Parteikassiere fiebern Urnengang entgegen
Was die Wahl in zwei Wochen betrifft, fiebern auch die Parteikassiere dem Urnengang entgegen. Dazu ein Beispiel: Als die ÖVP unter Wolfgang Schüssel und dank Karl-Heinz Grasser den letzten fast historischen Wahlsieg mit über 40 Prozent erreichte, sagte der für die Finanzen zuständige ÖVP-Mann, dass man "über so viel Geld wie schon lange nicht" verfüge.





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