Bayern-Trainer Pep Guardiola hatte für das Match in der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Münchner Allianz-Arena seinem Team die simple Botschaft mitgegeben, so gut wie möglich anzugreifen. Und das tat der Triple-Sieger der vergangenen Saison dann auch. In der ersten Phase des Spiels schienen die Gladbacher nicht selten überfordert. Robben nach herrlichem Ribery-Zuspiel (12.) und Mandzukic (16.) nutzten das zur frühen 2:0-Führung.
Doch in dieser Tonart ging es nicht weiter. Die Borussen spielten fortan recht gefällig mit, sie wollten sich sichtlich für das blamable Out vom Sonntag in der ersten Cup-Runde beim Drittligisten SV Darmstadt 98 rehabilitieren. Und prompt fiel noch vor dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer - durch einen Ex-Gladbacher. Der im April 2012 zu den Bayern gewechselte Dante spitzelte unbedrängt vor seinem Goalie Neuer den Ball zum Gladbach-Ehrentor ins eigene Tor.
Die meiste Aufregung in einer nicht immer begeisternden zweiten Hälfte brachten die Minuten 67 bis 69, in denen gleich zwei Elfmeter für die Bayern diktiert wurden. Beide verschuldete Alvaro Dominguez durch Handspiele. Strafstoß eins schoss Müller zu zentral. Den von Goalie Ter Stegen abprallenden Ball nahm über die Zwischenstation Robben Dominguez kurioserweise wieder mit der Hand. Diesmal trat Alaba an und erledigte die Aufgabe trocken in die von ihm aus gesehen linke untere Ecke.
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