Die Austria kassierte gegen Salzburg mit 0:1 die erste Heimpleite in der Bundesliga-Saison. Die Serie von zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge ist gerissen. Mit Sieg in Favoriten folgt Trainer Thomas Letsch auf Manfred Schmid. Kapitän Manfred Fischer gibt die Richtung vor!
„Der Tag wird einmal kommen – das ist uns allen bewusst. Wichtig wird sein, welche Reaktion wir dann zeigen“, meinte Reinhold Ranftl nach dem Frühjahrsstart bei Sturm. Wo Austria den Einzug ins Cup-Halbfinale feierte, danach in der Liga beim Meister ein 2:2 holte. Ehe Violett mit dem Derbyerfolg noch einen drauflegte, über den elften Sieg im zwölften Pflichtspiel jubelte. „Extrem beeindruckend, das hat nichts mehr mit Glück zu tun. Sie sind heuer ein ernsthafter Meisterkandidat“, gab’s Lob von allen Seiten. Im violetten Lager blieb man aber immer demütig, niemand wurde größenwahnsinnig. Was wichtig ist, weil am Samstag der Tag X eingetreten war. Als Salzburg der Austria beim 1:0 zwar nicht die Grenzen aufzeigte, aber gegen Violett auch im 21. Pflichtspiel in Folge Zählbares mitnahm. „Salzburg war packbar, dennoch müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen. Für einen Sieg war es zu wenig. Wir alle müssen wieder mehr geben, vielleicht wurden wir in den letzten Wochen zu viel gelobt“, meinte Aleksandar Dragovic.
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