Dass Wiener Bälle oft schon zum Beginn des Vorverkaufs ausverkauft sind, ist – vor allem wegen immer mehr ausländischer Gäste – zur Regel geworden. Warum es trotzdem nicht mehr Angebot gibt, erklärt sich durch die wirtschaftlichen Verflechtungen, die hinter jeder rauschenden Ballnacht stecken.
Es war einmal: Man hat Lust auf einen Ball, blickt in den Ballkalender, kauft Karten und verbringt kurz darauf einen glanzvollen Abend mit Tanz und Spaß. Inzwischen ist für Schnellentschlossene nichts mehr zu haben. Vor zwei Jahren glaubte man noch an den „Ballhunger“ nach den Covid-Lockdowns als Grund dafür, inzwischen aber ist klar: Der Trend ist gekommen, um zu bleiben.
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