Österreich hat einen ersten echten Rückschlag bei dieser WM zu verdauen. Kein Top-10-Platz gestern im Riesentorlauf, vor allem die Rückstände sagen viel aus. Katharina Liensberger riss 4,55 Sekunden auf, Stephanie Brunner 4,82 und Katharina Truppe 8,47. Welten im Skisport, Zeiten, die fast schon an das Abschneiden der Exoten erinnern.
Die WM-Starter aus Kenia, Israel, Madagaskar oder Mexiko mischen sich in Saalbach unters Volk, fallen vor allem durch ihre gute Laune und ihre exotischen Outfits auf. „Wir müssen gehen“, grinste ein Starter aus Haiti um halb zwei Uhr nachts an der Hotelbar, „denn in ein paar Stunden geht die Qualifikation für den Riesentorlauf los.“
Charmant, lustig und sympathisch. Auf der anderen Seite auch verstörend. Weil man irgendwie das Gefühl hat, dass nicht alle Nationen eine Ski-WM ernst nehmen. Der 66-jährige Hubertus von Hohenlohe erlebte in Saalbach übrigens seine 21. WM. Als Fahrer! Für den Prinzen war in der Riesentorlauf-Qualifikation Endstation. Nur Platz 83 - der Rückstand? 45,25 Sekunden …
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