

Ende des Vorjahres wurde das Papageien-Weibchen „Malou“ in einem Müllraum in Wien aufgefunden – gerupft, verängstigt und dem Tode geweiht. Sein Weg zur Genesung ist weit. Und ohne einen Cent aufzubringen, könnten SIE „Malou“ helfen...
„,Malou‘ hat so viel durchgemacht“, erzählt Alfred Kofler, Leiter der Tierpflege am Assisi-Hof in Stockerau. „Als ich sie das erste Mal sah, war ich sprachlos. Ein Papagei, der eigentlich leuchtend rote Federn haben sollte, fast nackt, verängstigt und ganz schwach. Doch bei allem Leid, das ihr widerfahren ist, spüre ich ihren unbändigen Lebenswillen! Sie ist am Weg der Besserung.“
Die Vorgeschichte: In einem kleinen verdreckten Käfig wurde der sensible Vogel Ende des Vorjahres zwischen Müllcontainern seinem Schicksal überlassen. „Krone“-Tierecke-Leiterin Maggie Entenfellner besuchte das geschundene „Findelkind“ in der VetMed Uni in Wien. Und dank der großzügigen Spenden unserer Leser konnten wir einen Teil der Behandlungskosten übernehmen. Mit vereinten Kräften wurde „Malou“ gerettet und ist nun in der liebevollen Obhut des Österreichischen Tierschutzvereins am Assisi-Hof in Niederösterreich.


Malous Weg zur Genesung ist noch weit. Sie leidet an PBFD (Psittacine Beak and Feather Disease), einer unheilbaren Virusinfektion bei Papageienvögeln, und kämpft mit den schrecklichen Folgen ihrer traumatischen Vergangenheit.
Bruder dringend gesucht!
Das Papageien-Weibchen stammt aus einer Zucht in Oberösterreich. Und: „Malou“ hat einen Bruder. Die edlen Vögel sind zusammen vergeben worden – dann immer wieder an neue Halter weitergereicht, bis sich die Spur im Sand verläuft. Trotz aller Nachforschungen ist „Igors“ Schicksal ungewiss. Papageien sind hochsoziale Vögel. In der Natur gehen sie – meist lebenslange – Partnerschaften ein und leben in Familiengruppen oder Schwärmen zusammen. Die Bindung zu Partnern oder Geschwistern ist elementar. Deshalb ist es besonders wichtig, die Beiden wieder zusammenzuführen.
Bitte helfen auch Sie!
Nun wird auf die Hilfe von Tierfreunden gesetzt! Jeder noch so kleiner Hinweis über den Verbleib von „Igor“ kann wichtig sein. Meldungen bitte an den Österreichischen Tierschutzverein/Assisi-Hof Stockerau oder an die „Krone“-Tierecke.
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