Groteske Rüge

Federers orange Schuhsohlen stoßen Traditionshütern auf

Sport
26.06.2013 12:30
"Ganz in Weiß" – das ist nicht nur ein womöglich älteren krone.at-Usern noch bekannter 1960er-Schlager von Roy Black, sondern auch ein Grundsatz beim traditionsreichen Rasenturnier von Wimbledon. Und weil im Tennis-Mekka Tradition über alles geht, bekommt laut "Daily Mail" auch ein siebenfacher Turniersieger an der Church Road wie der Schweizer Roger Federer Probleme, wenn er auf orange Schuhsohlen antanzt.

Dabei war an Federer bei seinem Erstrundensieg gegen den Rumänen Victor Hanescu (6:3, 6:2, 6:0) eigentlich fast nichts auszusetzen – weißes Stirnband, weißes T-Shirt, weiße Shorts und weiße Socken machten aus dem Schweizer ein beinahe perfektes Beispiel eines idealen Wimbledon-Teilnehmers. Wenn da eben nur nicht die orangenen Schuhsohlen gewesen wären. Die stießen der All-England-Tennis-Club-"Kleidungspolizei" sauer auf.

Federer durfte sein Spiel gegen Hanescu zwar ungestört beenden, für das Zweitrundenspiel gegen den Ukrainer Sergej Stachowsky muss er nun allerdings auf weniger "provokantes" Schuhwerk zurückgreifen. Ausrüster Nike, der mit Federer per 10-Millionen-Euro-Deal verbunden ist, wird schon ein passendes Schuhpaar finden, das die Verantwortlichen in Wimbledon nicht verstört.

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