Zu gefährlich?

Nach Adelboden-Crash: Keine TV-Drohnen in Wengen?

Ski Alpin
13.01.2025 18:40
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Der Absturz einer TV-Drohne während des Herren-Riesentorlaufs in Adelboden könnte kurzfristig Konsequenzen nach sich ziehen: Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) überlegt nach dem erschreckenden Zwischenfall vom Sonntag, am kommenden Lauberhorn-Wochenende in Wengen auf den Einsatz der zuletzt immer öfter eingesetzten Fluggeräte zu verzichten!

Rückblick auf den Sonntag: Es war gerade der 1. Durchgang im Laufen, als die TV-Drohne, die den Deutschen Jonas Stockinger „verfolgte“, plötzlich außer Kontrolle geriet und hinter dem Sportler in den Schnee stürzte.

„Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr!“
Vonseiten des SRF, das hinter dem Einsatz dieser fliegenden Kameras steht, wurde recht bald kalmiert, „es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für den Fahrer oder andere Personen“. Stockinger selbst hatte von dem Zwischenfall zudem gar nichts mitbekommen ...

„Verbindungsunterbruch“ war Grund für Absturz
Als Grund für den Absturz benannte das SRF inzwischen einen „Verbindungsunterbruch, der einen kontrollierten Flugabbruch auslöste“. Bemerkenswert: Die TV-Drohne, die weniger als 900 Gramm wiegen soll, dürfte den Absturz mehr oder weniger heil überstanden haben.

„Beim Einsatz von Drohnen können Abstürze nicht komplett ausgeschlossen werden. Die Sicherheit der Personen vor Ort steht aber an oberster Stelle“, so das SRF. Daher werde nun gemeinsam mit FIS und dem Organisationskomitee für die Lauberhorn-Rennen überlegt, ob man in Wengen auf den Einsatz der Drohnen verzichten soll oder nicht …

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