Das Projekt ist zwar umstritten, nähert sich aber Schritt für Schritt der Realisierung. Nun wurde der Auftrag für den Hauptteil des Feldkircher Tunnels (Vorarlberg) vergeben.
Die Vorarlberger Landesregierung hat am Dienstag den Bauauftrag für den Hauptast des Stadttunnels in Feldkirch vergeben. Den Zuschlag erhielt die Arbeitsgemeinschaft JägerBau/STRABAG/Hilti+Jehle, das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt 213,8 Millionen Euro.
„Wichtiger Schritt“ für Verkehrspolitik
Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Christof Bitschi (FPÖ) sprachen von einem „wichtigen Schritt“ für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik. Der Stadttunnel soll im Endausbau aus vier Ästen – Felsenau, Tisis, Altenstadt und Tosters – bestehen und laut aktueller Planung rund 300 Millionen Euro kosten.
Fertigstellung des Stadttunnels bis 2029
Im Budget 2025 schlägt der Stadttunnel mit 29 Millionen Euro zu Buche, die Arbeiten beginnen im Februar 2025. Der eigentliche Tunnelvortrieb wird anschließend im Herbst 2025 in Angriff genommen und dauert bis 2028. Parallel dazu erfolgt bis Anfang 2029 der Innenausbau. Die Fertigstellung ist gemäß UVP-Bescheid für 2030 vorgesehen. Bisher liegen die Arbeiten am Stadttunnel Feldkirch laut Wallner und Bitschi im Zeitplan.
„Durch den Tunnel werden stark frequentierte Straßenabschnitte und Siedlungsgebiete von Lärm und Luftschadstoffen entlastet, was zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führt“, sagte Wallner. Auch die Feldkircher Innenstadt profitiere. In der Vergabe der Arbeiten an das heimische Konsortium JägerBau/STRABAG/Hilti+Jehle nach zuvor erfolgter europaweiter Ausschreibung sahen Wallner und Bitschi zudem „einen kräftigen Impuls für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg.“
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