Banküberfälle sind in Tirol wieder „in Mode“ gekommen. Nicht weniger als zehn Fälle stehen seit November 2023 auf der Liste der Taten. Am Donnerstag steht ein Slowake nach einem Coup im Stubaital vor Gericht.
Verhaftet wurden bisher ein Einheimischer (24) und sein mutmaßlicher russischer Komplize (32) nach dem Überfall auf die BTV am Innsbrucker Mitterweg im Juli.
Zwei weitere Banküberfälle im Sommer in der Innsbrucker Reichenau und in Mieders wurden rasch geklärt: Die Ermittler forschten einen 68-jährigen Innsbrucker und einen Slowaken (43) aus. Ende September nahmen Ermittler einen aus Russland stammenden 42-Jährigen fest, der in der Sparkasse am Innsbrucker Mitterweg ohne Beute geblieben war.
15 Jahre Haft drohen
Am Donnerstag kommt es nun zu einem ersten Prozess, gegen den mutmaßlichen Räuber von Mieders. Er war am 27. August gegen 11 Uhr in die Raika gestürmt und hatte eine Waffe gezogen. Es handelte sich – wie sich später herausstellte – um eine ungeladene CO2-Pistole. Mit dem erbeuteten Geld in fünfstelliger Höhe flüchtete er über die Felder.
Aufgrund der Täterbeschreibung wurde er schon am Tag darauf festgenommen. Der Vorwurf lautete auf „schwerer Raub“ und es drohen 15 Jahre Haft. Ob seine Drohung „Keine Angst, nur Geld“ mildernd wirkt, ist abzuwarten ...
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