Der Schweizer Meister Young Boys Bern kassierte am Dienstag in der Champions League eine herbe 1:6-Heimpleite gegen den italienischen Klub Atalanta Bergamo. Danach redete sich Trainer Joel Magnin die bittere Niederlage schön.
Er sei nicht enttäuscht von seiner Mannschaft, denn „sie hat gezeigt, dass sie bereit war“, sagte der 53-Jährige, der seit Patrick Rahmens Rauswurf im Oktober bis Jahresende interimistisch das Traineramt innehat.
Die ersten 20 Minuten seien gut gewesen, „danach ließen wir die Entschlossenheit vermissen und gewannen praktisch kein Eins-gegen-eins mehr“, so Magnin. Er sei ein Fan von Atalanta, weil „ein Trainer seit acht Jahren an Bord ist und ein unglaubliches Kollektiv hingekriegt hat“, streute der Trainer seinem Kollegen Gian Piero Gasperini Rosen.
Dann lobte Magnin sein Team noch dafür, dass es gegen Atalanta immerhin ein Tor geschossen habe - das sei in den vier Champions-League-Runden zuvor noch keinem Team gelungen.
„Blick“: „Das ist dann doch peinlich“
Der Schweizer „Blick“ konstatierte „ein bisschen viel Schönrednerei“ für fünf Niederlagen aus fünf Spielen in der „Königsklasse“, die Young Boys sind jetzt Letzter in der Tabelle. „Das ist dann doch peinlich“, meint der „Blick“.
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