Das gibt es doch nicht! Nach seinen Ausfällen in Sölden (Riesentorlauf) und Levi (Slalom) beendet Manuel Feller auch den Heim-Slalom in Gurgl ohne Punkte. Bereits im ersten Durchgang fädelte der Tiroler am Sonntag nach wenigen Toren ein ...
In sechs Durchgängen konnte Feller heuer bislang nur viermal in die Bindung steigen. War der Slalom-Weltcupsieger vom Vorjahr beim Auftakt in Sölden bereits im ersten Lauf ausgeschieden, so schaffte er es vergangenen Sonntag immerhin in den zweiten Durchgang – wo ihm schließlich ein Einfädler erneut einen Strich durch die Rechnung machte.
Oben noch an Noel dran
Eine Woche später sollte es dann endlich klappen mit den ersten Weltcup-Punkten. Mit Startnummer sechs nahm Feller die überragende Bestzeit von Clement Noel in Angriff, blieb dem Franzosen bei der ersten Zwischenzeit noch dicht an den Fersen. Wenige Sekunden später war der Arbeitstag für den Fieberbrunner jedoch zu Ende, nach drei Weltcup-Starts steht Österreichs größte Slalom-Hoffnung noch immer ohne Punkt da ...
Feller selbst nimmt es gelassen, meinte im ORF-Interview: „Das ist der Slalomsport, das gehört leider dazu.“ Er sei mit zu wenig Höhe in die Haarnadel gebogen, „dann ist es gleich vorbei gewesen.“ Der 32-Jährige will sich vom verpatzten Saisonstart allerdings nicht unterkriegen lassen und das Selbstvertrauen hochhalten. „Das wird schon“, bleibt Feller entspannt.
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