Josef Weberbauer spielt den besten Herbst seiner Karriere. Bei der Admira ist er Stammspieler, verpasste heuer noch keine einzige Sekunde und ist Tabellenführer. Samstag kommen die Jungbullen in die Südstadt.
Tabellenführer in der zweiten Liga, keine Sekunde am Feld verpasst und sogar schon ein Tor erzielt: Für Josef Weberbauer könnte es aktuell nicht besser laufen. Seit seinem Wechsel im Sommer von Leoben zur Admira schwebt er sportlich auf Wolke sieben. „Rein von den Spielen her ist das sicher mein mit Abstand bester Herbst“, grinst der Kuchler, der vollstes Vertrauen von Trainer Thomas Silberberger genießt. Die Südstädter liegen nach 13 Spielen fünf Punkte vor Ried, haben zudem vor drei Wochen das direkte Duell gewonnen, in dem Weberbauer das entscheidende Tor geschossen hat.
„Keine Mannschaftskollegen, sondern eine Partie“
Der Tennengauer hat in seiner Karriere schon einige Städte erlebt. Von seiner Heimat ging es nach Graz, Ried, Leoben und jetzt eben in die Südstadt. Dort fühlt er sich bisher am wohlsten: „Vom Leben außerhalb des Fußballs ist es noch mal eine andere Lebensqualität. In der Freizeit hast du ganz andere Möglichkeiten.“ In 20 bis 30 Minuten ist er in Wien, trifft sich dort auch oft mit Rapid-Kapitän Matthias Seidl. Doch auch seine Mannschaftskollegen, wo mit Lukas Brückler ein weiterer Tennengauer im Kader ist, hat er lieben gelernt. „Was uns sicher ausmacht ist, dass wir keine Mannschaftskollegen sind, sondern einfach eine Partie, wo jeder für den anderen ins Feuer geht.“
Diese Eigenschaften wird es auch am Samstag (14.30) beim Heimspiel gegen Liefering brauchen. Die Jungbullen sind seit vier Partien ungeschlagen, scheinen nach schlechtem Start besser in Form zu kommen.
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