In einem abrissreifen Haus in Innsbruck fanden 30 obdachlose Menschen vorübergehend Unterschlupf – doch nun ist der Abrisstermin schneller da als erwartet. Vize-BM Georg Willi war am Montag für einen Lokalaugenschein vor Ort und gibt Auskunft über die Situation von Obdachlosen in der Landeshauptstadt.
Sie haben unter der Autobahnbrücke beim Mentlberg geschlafen – oder in Autos. „Es kann nicht normal sein, dass Leute in einem der reichsten Länder der Welt unter der Brücke schlafen müssen“, sagt der Obmann der Vinzenzgemeinschaft Waldhüttl, Jussuf Windischer, über die Situation der 30 Obdachlosen. Sein ganzes Leben war er in der Sozialarbeit tätig, zuletzt bei der Caritas als Gefängnisseelsorger. Seit zehn Jahren ist Windischer in Pension, das „Anderen helfen“ kann er trotzdem nicht lassen.
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