Bomben in Boston

Welt des Sports nach Terror beim Marathon entsetzt

Sport
16.04.2013 12:14
Nach dem feigen Bombenattentat beim Marathon in Boston herrscht auch in der Welt des Sports Entsetzen und Trauer (im Bild die Basketballer der San Antonio Spurs, die wie viele andere Teams Schweigeminuten für die Opfer abhielten). Hier nur einige der vielen Reaktionen.

Wolfgang Konrad (Veranstalter des Wien-Marathons): "Wir sind betroffen und schockiert über die Nachrichten aus Boston. Unsere Gedanken sind bei den Menschen dort und deren Familien, denen wir uns als Freunde des Marathonsports nahe fühlen. Alle Beteiligten müssen die Fakten, sobald sie vorliegen, genau analysieren. Marathon laufen ist weltweiter Ausdruck für ein friedliches Miteinander, umso erschütternder sind diese Vorfälle."

Gerald Klug (Österreichs Sportmininster): "Ich bin zutiefst betroffen, dass ein Marathon, der das Symbol für Zusammenhalt, Miteinander und friedlichen Wettstreit ist, von einem solch feigen Attentat erschüttert wurde."

Nick Bitel (Geschäftsführer des London-Marathons): "Unser Sicherheitsplan ist in enger Zusammenarbeit mit der Metropolitan Police entstanden. Als wir die Neuigkeiten aus Boston gehört haben, sind wir mit ihr in Kontakt getreten. Unsere Gedanken sind bei ihnen (den Opfern in Boston, Anm.) und ihren Familien. Es ist ein sehr trauriger Tag für die Leichtathletik und für unsere Marathon-Freunde und -Kollegen."

Tamira Paszek (österreichische Tennisspielerin): "Ich bete für die Leute in Boston. Solche schrecklichen Nachrichten."

Mark Milde (Renndirektor beim Berlin-Marathon): "Wir müssen erörtern und die Information bekommen, was jetzt wirklich in Boston passiert ist. Wir werden unsere Konsequenzen daraus ziehen in Abstimmung mit den Behörden, mit denen wir auch sonst gut zusammen arbeiten."

IAAF (Leichtathletik-Weltverband): "Die IAAF und die weltweite Leichtathletik-Gemeinschaft sind schockiert und entsetzt über die tragischen Ereignisse in Boston anlässlich des jährlich stattfindenden Marathons. Der Leichtathletik-Sport spricht den Familien und Freunden der bei diesem schrecklichen Vorfall Getöteten und Verletzten sein tiefstes Mitgefühl und Beileid aus."

Clemens Prokop (Präsident des deutschen Leichtathletik-Verbands): "Das ist ein perverser Anschlag. Es ist ein Anschlag auf den Sport insgesamt, der doch das Ziel hat zu versöhnen, zu vereinen und nicht zu spalten."

Jacques Rogge (IOC-Präsident): "Meine Gedanken und die der olympischen Bewegung sind bei den Opfern, deren Freunden und Familien. Ich bin sicher, dieser Zwischenfall wird alle Menschen bei der Aufklärung zusammenbringen, die an solch einem Ereignis teilnehmen oder es unterstützen."

Haile Gebrselassie (äthiopische Lauflegende, war Sonntag in Wien im Halbmarathon am Start): "Laufen bringt Menschen zusammen. Aber was gerade in Boston passierte, ist schrecklich. Meine Gedanken sind in Boston."

Usain Bolt (jamaikanischer Sprint-Superstar): "Was für traurige Nachrichten. Ich bete für alle."

Brad Gilbert (Ex-Tennisstar, USA): "Mein Mitgefühl geht an all die guten Leute in Boston. Ich habe den ganzen Nachmittag zugeschaut, jetzt bin ich wütend auf die Feiglinge, die unschuldige Menschen attackieren."

Andy Roddick (Ex-Tennisstar, USA): "Ich hasse es, solche Dinge wie vom Boston-Marathon zu hören - so sinnlos."

Kevin-Prince Boateng (Fußballprofi beim AC Milan): "Was zum Teufel ist mit den Menschen los?"

Jan Frodeno (Triathlon-Olympiasieger aus Deutschland): "Bombenanschläge bei einer Sportveranstaltung? Bei der Sache, die Menschen aller Nationen, Rassen oder Religionen verbindet? Widerlich!"

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