Auf die ersehnte Staulösung musste Piesendorf länger als prognostiziert warten. Über den Sommer passierte nichts. Der neue Zeitplan: Mitte November startet der Probebetrieb.
Der Kreisverkehr im Piesendorfer Ortsteil Fürth gilt als Nadelöhr. Vor allem im Berufsverkehr, wenn Pendler aus dem Oberpinzgau Richtung Zell am See strömen, und bei Urlauberschichtwechseln staut es sich an der Mittersiller Straße (B168) regelmäßig. Für Berufspendler ist die Situation zum Teil unzumutbar. Und vor allem im Winter kommen Verspätungen der Busse dazu.
Modell hat sich in Eugendorf bewährt
Pförtnerampeln nach Eugendorfer Modell sollen jetzt Abhilfe bringen. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen werden Ampeln bei unterschiedlichen Einfahrten phasenweise auf Rot schalten. Im Juni wurde ein Testbetrieb über den Sommer groß angekündigt. Daraus wurde aber nichts. Die Ampeln sind erst jetzt montiert. Markierungen am Kreisverkehr wurden gerade erneuert und sorgten wieder für Stau.
Der neue Zeitplan: „Mitte November wird der Testbetrieb starten“, heißt es aus dem Büro von Landes-Vize Stefan Schnöll. Grund für die Verspätung seinen Lieferverzögerungen bei der Ampelanlage.
In Piesendorf hofft man, dass das zumindest eingehalten wird. Bürgermeister Bernhard Auernigg (ÖVP): „Die Verkehrsplaner sagen, dass es Erleichterungen bringt. Ob das so ist, werden jetzt die ersten Wochen zeigen.“
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