Eklat um Christopher Yoo! Der Schach-Großmeister ist vor einer Woche bei der US-Schachmeisterschaft in St. Louis verhaftet worden, nachdem er einer Frau nach einer Niederlage in den Rücken geschlagen haben soll.
Yoo hatte sich in der fünften Runde gegen die Nummer zwei der Welt, den US-Italiener Fabiano Caruana, geschlagen geben müssen. Der 17-Jährige verlor daraufhin die Nerven, wütend zerknüllte er ein Formular und stürmte aus dem Saal.
Wie lokale Medien berichten, habe er einer Videografin dabei mit der Faust in den Rücken geschlagen. Die Veranstalter sollen daraufhin umgehend die Polizei verständigt und den US-Amerikaner vom Turnier ausgeschlossen haben.
„Wünsche mir, ich könnte die Zeit zurückdrehen“
Yoo wurde wegen Körperverletzung angezeigt, der Fall wurde an das Jugendgericht weitergeleitet. „Es tut mir wirklich leid, dass ich die Videografin geschlagen habe. Ich war enttäuscht, dass ich das Spiel gegen Caruana verloren habe und habe die Fassung verloren. Das ist keine Entschuldigung, ich weiß. Es war ein schwerer Fehler. Jeden Tag wünsche ich mir, ich könnte die Zeit zurückdrehen und es ungeschehen machen, aber das kann ich nicht“, gab sich der Schach-Youngster, der 2016 im Alter von gerade einmal neun Jahren zum ersten Mal amerikanischer Meister wurde, reumütig.
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