Sabine und Franz Nussbaumer aus Wiesen haben einen Schweinemastbetrieb und vermarkten ihre Produkte selbst.
Gekauft werden die Ferkel regional in der Nachbarortschaft oder im Mittelburgenland, dann gibt es ordentlich Futter und auch geschlachtet wird direkt am Hof.
Einmal pro Monat kann man dann ab Hof von Sabine und Franz Nussbaumer das Fleisch und die Produkte von den „Strohschweinen“ kaufen.
Übernommen haben die beiden den Betrieb 2012 von den Eltern von Franz Nussbaumer. Für Franz war es von Anfang an klar, dass er weitermachen möchte und auch Sabine hat sich der Landwirtschaft verschrieben. Sie ist Seminarbäuerin, Kräuterpädagogin, Ortsbäuerin und stellvertretende Bezirksbäuerin.
Selbstbedienungsbox für haltbare Waren
Der Verkauf vom Strohschwein funktioniert gut, die Kundschaft ist mit der Qualität des Fleisches, der Würstel, Wurst und Aufstriche sehr zufrieden. Zusätzlich produzieren die Nussbaumers verschiedene Kartoffelsorten. Auch sie finden am Verkaufstag reißenden Absatz. „Aber eben nur an diesem einen Tag im Monat. Deshalb haben wir überlegt unseren Kunden mehr Möglichkeit für den Kauf zu geben“, so Sabine und Franz. Die Idee der Selbstbedienungsbox war geboren.
Seit Mitte September gibt es deshalb den „Lebens.Mittel.Punkt - die Box“ - einen Versorgungscontainer, der rund um die Uhr geöffnet ist. Neben den Wurst- und Fleischprodukten findet man Erdäpfel aller Art, Marmelade, eingelegte Gurkerl, Eier und was den beiden sonst noch so einfällt. Neben Schweinen und Kartoffeln gibt es am Hof übrigens noch Puten und Ackerbau. Genug zu tun also für das dynamische Paar. Und viel zu probieren für neugierige Kundschaft. Mehr: nussbaumers-hof.at
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