Steiermark-Wahl

Welche Gesichter bei der SPÖ von Plakaten lachen

Steiermark
03.10.2024 14:30
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Die steirische SPÖ hat am Donnerstag ihre erste Plakatwelle für die Landtagswahl am 24. November präsentiert. Die Sozialdemokraten positionieren ihren Spitzenkandidaten Anton Lang als jenen, der „zuverlässig in eine gute Zukunft“ führe.

Die Ausgangslage für die Wahl sei eine andere als für die Nationalratswahl, „weil wir in Regierungsverantwortung sind und weil Anton Lang in der Mitte der Gesellschaft“ stehe, sagte Landesgeschäftsführer Florian Seifter. Die Mitte dürfte auch im Wahlkampf die zentrale Botschaft von SPÖ und Lang werden. Er hatte bereits im APA-Sommergespräch gesagt, dass sich die Sozialdemokratie weiter in der Mitte positionieren müsse – ohne dabei offene Kritik am weiter links angesetzten Kurs von Parteivorsitzendem Andreas Babler zu äußern.

Die SPÖ hat bei der Nationalratswahl in der Steiermark rund 18,6 Prozent der Stimmen erhalten und damit im Vergleich zur Wahl im Jahr 2019 um knapp 0,7 Prozentpunkte verloren. Immerhin konnten die Sozialdemokraten in einem Dreikampf mit ÖVP und FPÖ den ersten Platz in Graz holen.

Landesgeschäftsführer Florian Seifter enthüllte die neuen Werbemittel.
Landesgeschäftsführer Florian Seifter enthüllte die neuen Werbemittel.(Bild: APA/INGRID KORNBERGER)
Spitzenkandidat Anton Lang ist noch auf keinem Plakat zu sehen.
Spitzenkandidat Anton Lang ist noch auf keinem Plakat zu sehen.(Bild: APA/INGRID KORNBERGER)

Multimediale Kampagne
Auf den Plakaten der ersten Kampagnenwelle ist zunächst nicht Lang zu sehen, sondern fünf Männer und Frauen – „keine Fotomodels“ wie Seifter betonte. Unter den Steirerinnen und Steirern ist etwa die Bad Mitterndorfer Gemeinderätin Christina Peer (auf dem Plakat nur als „Landwirtin Christina“ bezeichnet), die sagt: „Anton Lang ist für mich die Mitte, die unser Land zusammenhält.“ Darunter ist auch gleich der Wunsch der SPÖ zu lesen: „Anton Lang: Landeshauptmann“. Naturfreunde-Chef Rene Stix sagt auf einem weiteren Plakat (nur als „Rene, Angestellter“ tituliert): „Anton Lang ist einer, der arbeitet und nicht nur Sprüche klopft.“

Die Kampagne ist multimedial ausgelegt, weshalb für jedes Werbegesicht auch Videos erstellt wurden, die beispielsweise auf Social Media-Kanälen zu sehen sein werden.

Laut Seifter will man mit der Kampagne jene Stimmen sichtbar machen, die überzeugt sind, dass Lang „das beste Angebot“ habe. Von einem Duell zwischen ÖVP und FPÖ, wie es Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) am Abend der Nationalratswahl ausgerufen hatte, will der Landesgeschäftsführer nichts wissen: Drexler müsse mit der Ansage seine Funktionäre beruhigen und daher „solche Geschichten erzählen“. Die steirische SPÖ sieht Lang weiterhin im Rennen um den Landeshauptmannsessel.

Eine-Millionen-Euro-Grenze
Rund 5000 kleinere Plakatständer mit den neuen SPÖ-Sujets werden ab dem kommenden Wochenende schon zu sehen sein. Die etwa 200 großflächigen Plakate (mit acht, 16 oder 24 Bögen, Anm.) sollen bis 14. Oktober aufgebracht werden, sagte Seifter. Insgesamt ist die Kampagne in drei Wellen geplant. Die SPÖ will die Wahlkampfkostenobergrenze von einer Million Euro ausreizen.

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