Wie ich in den Oktober starte und wie ich jetzt diese Zeit des Übergangs bewusst nutze. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Der Oktober ist ein Monat des Übergangs: an manchen Tagen ist der Sommer noch spürbar, die Sonnenstrahlen am Nachmittag wärmen noch und an anderen Tagen pfeift schon der kalte Wind um die Ecken und erinnert uns daran, dass jetzt die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Die Tage werden kürzer, die Luft klarer, und die Natur zeigt sich in einem Feuerwerk aus Farben, bevor sie sich auf den Winter vorbereitet. Ich empfinde es als eine Zeit des Loslassens, des Wandels und auch der inneren Einkehr.
Wir sind so tief in den hektischen Alltag eingebunden, dass wir vergessen, wie wertvoll diese Wochen sind. Der Oktober zeigt uns sanft, dass das Loslassen ein natürlicher Prozess ist, der Raum für Neues schafft. Wenn die Blätter fallen, bereiten sich die Bäume auf eine Phase der Ruhe vor. Dieser Naturlauf lässt sich symbolisch auf unser Leben übertragen: Was dürfen wir loslassen, um uns auf den kommenden Winter, die Zeit der Reflexion und inneren Ruhe, vorzubereiten?
Für mich geht es nicht darum, ständig produktiv zu sein, sondern darum, mit Bedacht zu leben, sowohl mit uns selbst als auch mit unserer Umwelt. Die kürzer werdenden Tage laden uns ein, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, mit einem Buch, einer Tasse Tee oder in Gesprächen mit den Menschen, die uns am Herzen liegen. Ich dekoriere auch gern und gestalte es mit Lichterketten und Kerzen heimelig und warm und nutze dazu gern „Müll“ und Sachen, die ich schon habe.
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