Sie werden ihre Schwarz-Weißen trotz allem nicht (ganz) in Stich lassen: Die Rede ist vom LASK-Fankollektiv „Landstrassler“, das aufgrund der Ticketpreise zwar die drei Europacup-Heimspiele im Herbst boykottieren, aber beim Conference-League-Anpfiff am Donnerstag trotzdem auf der Gugl sein wird.
Erst vor 15 Tagen hatten Admira-Wacker-Fans den Zweitliga-Nachtrag gegen Rapid II boykottiert, die Ansetzung des Spiels aus Mitgefühl und Respekt gegenüber den Opfern der Flut-Katastrophe als „unverständlich und moralisch nicht vertretbar“ bezeichnet . . .
LASK-Fans am Stadion-Vorplatz
Zeigt: Ein wie von den LASK-Fans angekündigter Spiel-Boykott kommt aus verschiedensten Gründen vor. Neu ist aber zumindest in Österreich, dass gleich mehrere Fanklubs eines Vereins allen Europacup-Saisonheimspielen fern bleiben, ihre „Lieblinge“ beim Auftakt der Conference League am Donnerstag gegen Djurgardens IF nur vom Stadion-Vorplatz aus anfeuern wollen!
Trotzdem erinnert die Aktion der Fans des LASK – der mit seinen Europacup-Preisen zur europäischen Spitze zählt – an Anhängerklubs echter europäischer Spitzenvereine. Allerdings handelte es sich bei deren Protesten bisher stets um (zu hohe) Kosten für die Auswärtstickets:
Wie Cityzens- und Bayern-Fans
Dieses Limit gilt am Donnerstag auf der Linzer Gugl auch für Schweden-Fans. Während der LASK-Anhang für die billigste nicht-ermäßigte Karte 43 Euro zahlt.
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