Empörend! Im Pielachtal in NÖ sind Betrüger unterwegs, die vor allem ältere Menschen um Spenden für Hochwasseropfer anbetteln ...
Sofort hatte Bezirkshauptmann Josef Kronister, selbst seit Jahren engagierter Henry Dunant-Jünger, die Exekutive sensibilisiert, nachdem aufmerksame Pielachtaler Alarm geschlagen hatten. Demnach waren vor allem in Obergrafendorf, aber auch in Weinburg Betrüger unterwegs, die den Eindruck erwecken, sie seien vom Roten Kreuz oder einer anderen Hilfsorganisation. Ihre Opfer – meist betagte Bürger, deren Gutgläubigkeit und damit auch die Spendenbereitschaft schamlos ausgenutzt wird. Kolportiert wird, dass der falsche Sammler sogar dreist in der Uniform eines Sanitäters aufgetreten sei.
Polizei verstärkt Kontrollen
„Das Rote Kreuz nimmt kein Bargeld“, stellt der oberste Beamte des zentralen Bezirks im weiten Land unmissverständlich fest. Sein dringender Appell: Wenn jemand an der Tür oder sonst wo auftaucht, sofort die Polizei alarmieren. Die Ordnungshüter aller Posten in der Region sind ihrerseits auch angewiesen, sensible Gebiete entsprechend zu bestreifen!
Unsere Freiwilligen dürfen und wollen auch keinen Cent in bar annehmen. Hier wird offenbar die Not anderer schamlos ausgenutzt.
Josef Kronister, Bezirks-hauptmann St. Pölten und Rotkreuz-Chef
„Helfer“ verlangen für das Schaufeln Geld
Helle Empörung gibt es auch über ausländische „Schaufeltrupps“, die in der Strombad-Siedlung Kritzendorf bei Klosterneuburg Geld verlangen und sich sogar darüber empören, dass die Caritas mit einer ganzen Heerschar an syrischen Freiwilligen kostenlos hilft.
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