Hoffnungsschimmer für Hochwasseropfer! Eine Familie gewinnt im zweiten Versuch bei kronehit – und eine gerettete Schwangere ist Mutter.
Es sind diese kleinen Wunder, die den Menschen nach der großen Flut Kraft zum Weitermachen geben. Da ist einmal die Familie Nekham aus Würmla (NÖ). Vis-à-vis-Nachbarn einer samt dem geliebten Hund so tragisch in ihrem Haus ertrunkenen 81-Jährigen.
Falsches Abheben kostete zuerst 10.000 Euro
Auch das Heim der Nekhams in der beschaulichen Siedlung ist komplett zerstört, das mit einer Online-Werbeagentur selbstständige Ehepaar musste mit Tochter (10), Sohn (8) und drei Hunden einstweilen zur Mutter der Frau ziehen. Am vergangenen Montag, mitten in der Katastrophe, erhielt Marina Nekham dann einen Handyanruf mit unterdrückter Nummer.
Sie glaubt, die zu diesem Zeitpunkt schon tote Pensionistin sei am Telefon: „Ist eh alles okay?“, sogleich ihre sorgenvolle Frage. Und sagt damit nicht den Gewinnsatz des Radiospiels: „Ich höre kronehit, die meiste Musik!“ 10.000 Euro sind damit weg. „Da bin ich zusammengebrochen, hab nur geweint. Mein Mann hat mich beruhigt und gesagt: ,Mach dir keinen Kopf, wir können jetzt eh nichts machen.‘“
Am Montag kam aber dann mit dem zweiten Anruf doch noch das glückliche Ende. „Wir können wirklich jeden Cent gebrauchen“, ist Marina Nekham (36) überwältigt.
Nach Rettungsflug aus Flut Freude über Baby Noah
Überglücklich ist indes auch Familie Schimmer aus Judenau, ebenfalls in NÖ. Die hochschwangere Melissa musste mit einem Christophorus-Hubschrauber aus dem Hochwasser gerettet und ins Krankenhaus Tulln geflogen werden.
Mit dem bezeichnenden Namen Noah kommt das Baby zwar sechs Wochen zu früh, aber dennoch gesund zur Welt.
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