Zumindest seit September 1834 wird am Lungauer Gebirgssee übers Wasser auf Scheiben geschossen. An diesem Wochenende feiern die weit über den Lungau hinaus bekannten Schützen „190 Jahre Preberschießen“.
Ganz genau weiß man es nicht. Eines aber ist gewiss: Die älteste Schützenscheibe vom Prebersee stammt aus dem Jahr 1834, genauer gesagt vom 4. September. Die Rede ist vom Ursprung und vom ersten Wasserscheibenschießen am Preber. Dieses Wochenende wird am See hoch über Tamsweg jedenfalls das 190-Jahre-Jubiläum der Schützengesellschaft begangen.
Zahlreiche Vereine kommen eigens zum imposanten See am Fuß des Gipfels und würdigen den Schützenbrauch. An vorderster Front: Sandra Etschbacher, seit 2022 erster weiblicher Oberschützenmeister der Preberschützen. Etschbacher freut sich auf das Vereinsjubiläum, das stressig und wunderschön zugleich sei.
„Wir haben keinen Grund zur Klage über mangelnden Zuspruch und Andrang“, sagt die oberste Schützin. Die zehn jährlichen Schießen am See sind bereits bis 2026 ausgebucht. Ein Blick in die nähere Zukunft lässt Etschbacher etwas anderes hoffen. Im Oktober soll sich nämlich entscheiden, ob das Preberschießen von der UNESCO zum Welterbe ernannt wird.
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