Mit einem Tor in der Nachspielzeit hat Victor Boniface Meister Bayer Leverkusen gegen Wolfsburg jubeln lassen. Die Truppe von Xabi Alonso konnte sich am Sonntag gegen jene von Ralph Hasenhüttl mit 4:3 durchsetzen.
Bayer Leverkusen hat Wolfsburg in einem spektakulären Bundesliga-Spiel spät in die Knie gezwungen. Der deutsche Fußball-Meister siegte am Sonntag in der vierten Runde zu Hause gegen das von Ralph Hasenhüttl gecoachte Team mit 4:3 (2:3). Die Last-Minute-Seriensieger zeigten wieder einmal ihre Qualitäten in der Schlussphase, Victor Boniface sorgte in der dritten Minute der Nachspielzeit für den Erfolg.
Die „Werkself“ kletterte in der Tabelle vorläufig auf Rang zwei. Drei Punkte fehlen auf den bisher makellosen Spitzenreiter Bayern München. Wolfsburg muss sich nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel vorerst nach unten orientieren. ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer wurde bei den Gästen in der 72. Minute ausgewechselt.
Verrücktes Hin und Her
Nordi Mukiele (5. Minute) hatte zunächst per Eigentor für die frühe Wolfsburger Führung gesorgt. Anschließend drehte Leverkusen durch Tore von Florian Wirtz (14.) und Jonathan Tah (32.) das Spiel – ehe Sebastian Bornauw (37.) und Mattias Svanberg (45.+1) erneut eine Wende herbeiführten. Doch Piero Hincapie (49.) und Boniface sorgten in einem verrückten Spiel für den Erfolg der Gastgeber. Der Wolfsburger Yannick Gerhardt sah in der 88. Minute die Rote Karte.
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