Freitag, der 13. wird zwei Verkehrsteilnehmern in der - unweit zur Vorarlberger Grenze gelegenen - Schweizer Gemeinde Gais wohl eher ungut in Erinnerung bleiben. Erst war ein Kombi von der Straße abgekommen und hatte frontal einen Eisenbahnmast gerammt, kurz danach passierte das auch einem tonnenschweren Lkw.
Gegen 9.30 Uhr war ein 41-jähriger Mann mit seinem Kombi bei winterlichen Fahrverhältnissen auf der Hauptstraße von Gais kommend in Richtung Altstätten im Rheintal unterwegs.
In einer Linkskurve geriet er rechtsseitig von der Straße auf einen Grünstreifen und in weiterer Folge auf die Trasse der parallel verlaufenden Appenzeller Bahnen. Dort kollidierte das Fahrzeug des Mannes dann frontal mit einem Fahrleitungsmast.
Wenig später kam ein 26-Jährige mit seinem LKW an die Unfallstelle. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere, abgestellte Fahrzeuge auf der Fahrbahn, weshalb der Mann seinen Sattelzug abbremste.
Da er sein tonnenschweres Gefährt nicht vor dem hintersten Fahrzeug zu Stillstand bringen konnte, lenkte er nach rechts, kam von der Fahrbahn ab, fuhr über den angrenzenden Grünstreifen und dann auf die Trasse der Bahn, wo er ebenfalls frontal mit einem Fahrleitungsmast kollidierte.
Die gute Nachricht: Beide Lenker blieben bei den spektakulären Unfällen unverletzt, es entstand laut Polizei allerdings ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro. Zudem ist die Strecke Gais – Altstätten Stadt infolge der Kollision bis Montagnacht unterbrochen.
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