74 Mitarbeiter

Baufirma schlitterte mit 21,1 Millionen in Pleite

Oberösterreich
13.09.2024 12:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Ausgehämmert hat es sich für eine Linzer Baufirma. Das 21 Jahre alte Unternehmen schlitterte nun in die Pleite, die unbesicherten Verbindlichkeiten belaufen sich auf 21,1 Millionen Euro. Von dem Konkurs betroffen sind nicht nur 480 Gläubiger, sondern auch 74 Mitarbeiter.

Die Linzer Baufirma WRS Energie- und Baumanagement GmbH hat gestrigen Donnerstag einen Konkursantrag beim Landesgericht Linz eingebracht. Unternehmensgegenstand ist die Planung und Errichtung von Hochbauprojekten, sowie von Projekten im Bereich der Energie- und Anlagetechnik in den Marktsegmenten Öffentliche/Kommunale Kunden, Gewerbe, Industrie und Tourismus.

„Sanierung nicht geplant“
Von der Insolvenz betroffen sind circa 490 Gläubiger, sowie 74 Mitarbeiter am Hauptsitz in Linz, sowie den drei Niederlassungen in Wien, Graz und Innsbruck. Die Verbindlichkeiten betragen um die 21,1 Millionen Euro. „Eine Sanierung des Unternehmens ist nicht geplant. Es wird daher zur Verwertung des Unternehmens durch den zu bestellenden Masseverwalter kommen. Eine kurzfristige Fortführung zu Abwicklung laufender Projekte wird aber angestrebt“, sagt Stephan Mazal von Creditreform.

Schwieriges Marktumfeld
Insolvenzursachen seien das schwierige Marktumfeld in der Baubranche, starke Preissteigerungen, die nicht in vollem Ausmaß an die Kunden weitergegeben werden konnten und dadurch bedingt eine angespannte Liquiditätssituation. Zahlungsausfälle von mehreren Hauptkunden machten den Weg zum Insolvenzgericht unausweichlich.

Seit der Gründung der WRS in Linz vor 21 Jahren wurden 250 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 410 Millionen Euro abgewickelt.

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