Nachdem ein 81-Jähriger seinem Bankinstitut im Burgenland Altersdiskriminierung und fehlenden Kundenservice attestiert hat, bedauert die BAWAG jetzt die Unannehmlichkeiten, die leider unerlässlich sind.
Groß war der Ärger bei einem 81-jährigen Pensionisten, der an einem Samstag vor verschlossenen Türen seines Bankinstitutes in Oberwart stand. In einer Wut-Botschaft, die der Rentner an der Tür der Bankfiliale hinterließ, war von Altersdiskriminierung und fehlendem Kundenservice die Rede. Die Bank selbst wollte sich vorerst nicht zur Causa äußern, hat aber nach dem Bericht in der „Kronen Zeitung“ jetzt reagiert.
Bank bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten
Man bedauere die auf Kundenseite entstandenen Unannehmlichkeiten, die aufgrund der Renovierung der Filiale am Hauptplatz, im Ausweichquartier der Bankfiliale entstanden seien. Betont wurde auch, dass die Kunden sehr wohl darüber im Vorfeld informiert wurden, dass es aufgrund der Gegebenheiten im Ausweichquartier keine 24-Stunden-Öffnungszeiten gebe.
„Wir wollen hier den Kunden selbst bei der Renovierung das bestmögliche Service bieten, aber selbstverständlich ist hier mit Einschränkungen zu rechnen, für die wir uns entschuldigen, die aber leider unerlässlich sind“, heißt es von der BAWAG.
Neueröffnung und Bekenntnis zum Standort
Ab 19. September gibt es in der runderneuerten Bankstelle wieder das gewohnte 24-Stunden-Service. Weiters heißt es, dass die BAWAG mit dem Umbau ein klares Bekenntnis zum Standort Oberwart abgeben will – Ziel der Investition in den Umbau ist es, besten Service und hochwertige Beratung zu bieten und die Versorgung im Ortskern mit persönlichen Beratungsdienstleistungen anzubieten.
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